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Selbstfürsorge – da sind wir uns wahrscheinlich einig – das könnte man doch viel öfter machen.

Wie schön ist es doch, Zeit für sich selbst zu nehmen.

Einfach mal faulenzen, oder ein schönes Bad nehmen, einen Spaziergang machen, sich eine Massage gönnen.

Falls du das Gefühl hast, aus irgendeinem Grund kommt das bei dir zu kurz, dann lese aufmerksam weiter, denn hier gibts gleich ein paar Tipps, wie du das ändern kannst.

 

Warum ist Selbstfürsorge eigentlich wichtig und was bewirkt sie?

 

Du unternimmst bewusst Dinge, die du gerne machst: Freude, Lebenslust, Entspannung.
Du hast das Gefühl, dich weiterentwickeln zu können: Entfaltung deiner Fähigkeiten.
Du achtest auf deine Bedürfnisse: Achtsamkeit und Wertschätzung.
Du zeigst dir selbst, dass du für dich wertvoll und dir wichtig bist! 
Und das ist wiederum die Basis dafür, deine Belastungsgrenzen besser zu kennen.

 

Was können mögliche Gründe dafür sein, dass Selbstfürsorge noch keinen festen Platz in deinem Leben hat?

 

Wenn du dich beispielsweise  intensiv um andere Personen kümmerst, um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige.
Oder auch wenn du es dir bewusst oder unbewusst zur Gewohnheit gemacht hast, deine Bedürfnisse hinten anzustellen.
Vielleicht gibst du dir sogar gar nicht die Erlaubnis zur Selfcare, vielleicht glaubst du unbewusst, du hättest das nicht verdient.
Oder manche Menschen vergessen auch einfach, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Oder sie denken zwar daran aber schieben es auf -nach dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“. Nur: Arbeit lässt sich immer finden und der Punkt des „Vergnügens“ wird nie erreicht.

Und ja, es ist vielleicht auch nicht realistisch, jeden Tag ein Frühstück im Bett, dann eine Massage, dann das Lieblingseis, dann eine ausladende Shoppingtour, dann das Champagnerdinner zu haben.

Darum geht es auch nicht bei Selbstfürsorge. Selfcare ist viel mehr als sich nur etwas zu gönnen: Selfcare bedeutet Wertschätzung dir selbst gegenüber zu zeigen und authentisch mit dir selbst zu sein. Als weiteren Schritt bedeutet Selfcare auch, deine Beziehungen zu anderen wertschätzend und authentisch zu gestalten. Das fällt uns jedoch viel leichter, wenn die Beziehung zu uns selbst im Reinen ist.

Falls deine Selbstfürsorge in deinem Leben bisher zu kurz gekommen ist: Fühle dich deshalb nicht schuldig dir gegenüber und mache auch niemand anderen dafür verantwortlich. Du hattest bestimmt deine Gründe dafür und hast an anderer Stelle alles gegeben.

Erlaube dir nun jetzt, hier und heute, das ändern zu dürfen.

 

So integrierst du Schritt für Schritt mehr Selbstfürsorge in dein Leben, in deinen Alltag.

 

Hier sind meine 5 Tipps zum Starten:

 

1. Überlege dir, was du konkret für dich tun willst. Was steht vielleicht schon länger auf der Agenda?
Was magst du gerne? Wobei geht dein Herz auf? Was fühlt sich gut für dich an?

2. Notiere dir deine Selfcare-Ideen, wenn es sehr viele sind, mache vielleicht ein Ranking dazu, welche dir wichtiger sind, welche weniger wichtig im Moment und hebe sie dir für später auf.

3. Zeitfenster finden: Gehe in Gedanken deinen Tagesablauf durch. Welche potentiellen Zeitfenster hast du über den Tag verteilt? Schau dir auch die Zeitfenster an, die vermeintlich „besetzt“ sind, z.B. die Mittagspause oder die Netflixserie am Abend. Könntest du da vielleicht gelegentlich eine Ausnahme machen? Was sind vielleicht auch delegierbare Aufgaben (an Familienmitglieder oder Hilfskräfte)?
Notiere dir alle Zeitfenster ab 1 Minute.

4. Stundenplan erstellen: Jetzt ordne die Ideen den Zeitfenstern zu. Am besten ganz visuell: Male dir dazu eine Art Stundenplan oder drucke einen aus.
Notiere dir jetzt ganz konkret, wann du welche Selfcare-Einheit anwenden wirst.
Es fühlt sich vielleicht etwas seltsam an, solche Zeiten zu planen, jedoch vertrau mir – das Ziel der Übung ist, dass sich darüber eine Gewohnheit etablieren wird, je regelmäßiger du das machst. Dann wirst du deine Selfcare nicht mehr vergessen, weil sie dir sonst fehlen wird!

5. Machen und gut fühlen: Führe deine Selbstfürsorge-Einheiten bewusst durch und hake sie am besten als Mini-Belohnung ab. Nach 8-9 Wochen wird es dir immer leichter fallen.

 

Hier noch ein paar Beispiele für Selfcare-Übungen ab einer Minute:

 

1 Minute – Atmen. Vielleicht hast du eine Uhr, die dich an kurze Atmungsübungen erinnert. Ansonsten stelle dir Erinnerungen im Handy über den Tag verteilt.

2 Minuten – Power-Posing: Vom Sitzen aufstehen. Die Arme ganz weit nach oben ausstrecken, Kopf hoch, dann einmal runterbeugen, wieder nach oben ausstrecken, dabei tief einatmen, dann laut seufzend ausatmen, 3 Mal wiederholen. Wenn niemand schaut (oder auch wenn jemand schaut, je nachdem): Laut „JA!“ rufen, wenn du oben bist.

3 Minuten – Schreiben: 3 Dinge aufschreiben, für die du dankbar bist

4 Minuten – Hören: höre dein Lieblingslied

5 Minuten – Genießen: trinke deinen Lieblingstee ohne Ablenkungen

6 Minuten – Sonnenanbeter: betrachte den Sonnenaufgang (braucht etwas Planung)

7 Minuten – Nichtstun: tue nichts

8 Minuten – Bliss: gebe dir selbst eine Fussmassage

9 Minuten – Frischluft: gehe in der Mittagspause spazieren

10 Minuten – Dance: tanze zu deiner Lieblingsmusik

Du siehst: Der Zeitfaktor sollte nicht das sein, was dich abhält.

Kannst du dir sogar mehr Zeit zur Selbstfürsorge nehmen?

Fortgeschrittene Selbstfürsorge besteht zum Beispiel auch darin, ein neues Hobby zu erlernen oder ein Bild zu malen, ein Gedicht zu schreiben, deine Kreativität auszuleben, eine Sprache zu lernen..

… und natürlich sind da immer noch die Massage, das Lieblingseis, die Shoppingtour und das Champagnerdinner!

Ich wünsche dir nun eine wundervolle Zeit mit dir selbst, lass es dir gut gehen.

Alles Liebe,

Deine Lan
xxx

PS: Hier findest du meine Selfcare-TOP10, zehn meiner liebsten Selbstfürsorge-Einheiten, als PDF zum runterladen.

 

 

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